Kontakt und Schlüssel

Renate Jetter, Tel. Nr. 0711/363332, Krummhardt, Akazienstr. 43
Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

Die Kirche mitten im Dorf

Als Krummenhardt wird dieser Ort erstmals in einer Urkunde vom 26.9.1399 erwähnt, darin ging es um einen Streit zwischen dem Grafen Eberhardt von Wirtenberg und der Stadt Esslingen um Güter und Eigenleuchten.

Der Ortname geht auf eine Stellenbezeichnung zurück. Es wird angenommen, dass das Bestimmungswort krumm Bezug nimmt auf die Stelle, ein Waldstück.

Das Alter der Kirche
Die Anfänge der Kirche liegen im späten 15. Jahrhundert. Diese Zeit war von tiefer Religiosität geprägt, die sich in Wallfahrten, Heiligenverehrung und auch Kirchenbauten ausdrückte. Geldgaben und andere Beiträge zum Bau einer Kirche wurden unter anderm mit Ablass der Leidensjahre im Fegefeuer belohnt.
Und so hören wir zum ersten Mal von der "neuen Kapelle des Weilers Krumenhart, der zur Gemeinde Schanbach gehört".

Der "Müllerstuhl"
Der Patronatsstuhl des Müllers Jacob Schwilk aus Baach auf der Empore ist das schönste Stück in dieser Kirche. Baach, ein kleiner Weiler im Remstal, gehörte bis 1845 kirchlich zu Krummhardt. Aus dieser Zeit stammt der Stuhl, der mit dem Mühlrad geschmückt ist.

Besuchen Sie das "Kirchle" mitten im Dorf. Es birgt viele Schätze. Lassen Sie sich verzaubern von der besonderen, heimeligen Athmosphäre.

Diese Informationen stammen aus der Broschüre "Das Krummhardter Kirchle" von Manfred Raab und Alfred Burger.