Aichwalder Opfer für die Weltmission 2018

Alljährlich werden die Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg um ein Opfer für die Weltmission gebeten. Die Gemeinden können aus circa einhundert Projekten aussuchen, welchen das gespendete Geld zur Verfügung gestellt werden soll.

Der Kirchengemeinderat hat für das Jahr 2018 folgende Projekte ausgewählt, für die er die Gemeindeglieder um Unterstützung bittet.

Die Opfer für die Projekte der Weltmission werden in den Kollekte-Plan 2018 aufgenommen. An mehreren Sonntagen wird in den Gottesdiensten um ein Opfer für diese Projekte gebeten; es wird dann an die Organisationen weitergeleitet. Wir danken allen Gebern.

Projekt 1: "Kindern eine Zukunft schenken - Kinderheime in Südindien"

Durch die vielen aktuell wichtigen Nöte in den Problemregionen übersieht man oft die Sorgen der bedrückten stillen Dulder. Hierzu gehören auch die Christen in Indien. Besonders Mädchen haben wenig Chancen auf Schule und Bildung. Die Evangelische Mission in Solidarität, Stuttgart (ems) unterstützt in Südindien sechs Heime mit 340 Kindern. Sie bietet dort Wohnen, Essen und Zuwendung insbesondere für Mädchen an und begleitet diese bis zur Ausbildung oder zum Studium. Andachten und Gottesdienste gehören zum Tagesprogramm, um den Kindern nicht nur Bildung, sondern Gemeinschaft zu ermöglichen.

Projekt 2: "Frieden–Leben–Lernen: Schneller-Schule im Libanon"

Dieser Dreiklang prägt die Arbeit der Schneller-Schule im Libanon. Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien ist die Schule zu einem lebendigen Beispiel des Friedens geworden. Momentan besuchen 263 Kinder die Schule (davon 95 im Internat) und 84 Jugendliche absolvieren eine Ausbildung (davon 41 im Internat).

Unter den Schülern sind syrische Flüchtlingskinder. Das Programm bietet den Kindern nicht nur Sicherheit, sondern auch gute Bildung, Verpflegung und psychologische Betreuung. Auch alleinerziehende Flüchtlingsfrauen erhalten eine Ausbildung als Näherin oder Friseurin. Die Menschlichkeit, die die Schule den Flüchtlingen entgegen bringt, dient auch als Vorbild für die libanesischen Schülerinnen und Schüler. Die Schule steht im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Existenz vor größeren Herausforderungen und ihre einzigartige Arbeit kann nur durch zusätzliche Unterstützung gesichert werden.