15.10.13

Kirchenwahl 2013: Sieben Kandidaten für die Landessynode

Am 1. Dezember 2013 werden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die Mitglieder der Kirchengemeinderäte und der Landessynode gewählt. Erstmals bilden die Kirchenbezirke Esslingen und Bernhausen einen gemeinsamen Wahlkreis. Neu ist auch, dass junge Menschen ab 14 Jahren ihre Stimme abgeben dürfen. Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Landessynode, dem Parlament der Landeskirche, stehen jetzt fest.

Sieben Kandidatinnen und Kandidaten - drei Theologen und vier Laien – bewerben sich im Wahlkreis Esslingen/Bernhausen um insgesamt fünf Sitze in der Landessynode. Drei gehen an Laien, zwei an Theologen.

 

Für den Gesprächskreis „Kirche für morgen“ gehen der Denkendorfer Diakon Martin Allmendinger und der Esslinger Jugendpfarrer Hansjörg Kopp ins Rennen.

 

„Christen miteinander“, die Wahlarbeitsgemeinschaft der Gesprächskreise „Offene Kirche“ und „Evangelium und Kirche“ stellt mit der Plochinger Haushalts- und Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Sämann und dem Studenten Steffen Hoinkis aus Ostfildern zwei Laien auf. Als Theologe kandidiert der Esslinger Citypfarrer Peter Schaal-Ahlers.

 

Die Pharmazeutisch-technische Assistentin Gabriele Reiher aus Plochingen und der Filderstädter Pfarrer Tobias Geiger stellen sich für die „Lebendige Gemeinde“ zur Wahl.

 

Die Gesprächskreise vertreten unterschiedliche kirchenpolitische Richtungen. Allerdings gibt es in der Synode keinen Fraktionszwang. Zwei Drittel der insgesamt 90 zu wählenden Landessynodalen müssen Laien, ein Drittel Theologen sein. Die Kandidaten werden auf sechs Jahre ins Kirchenparlament gewählt.